SUPRA UV KALTPRÄGEKLEBER OFFSET LMI

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Technische Info - PDF

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Bezeichnung
568957 Supra UV Kaltprägekleber Offset LMI

Einsatzbereich
Kaltprägen im UV-Offset

Eigenschaften

  • radikalisch härtender UV-Kleber
  • migrationsarm


Verarbeitungsprinzip
Der UV-Kleber wird zunächst auf das Substrat aufgetragen. Anschließend wird die Kaltprägefolie auf den noch ungehärteten Lack aufl aminiert. Die Aushärtung des Lackes erfolgt durch die Trägerfolie hindurch mit einem UV-Strahler. Im letzten Schritt wird die Trägerfolie vom Substrat abgezogen. In der nachfolgenden Zeichnung ist
der Vorgang des Kaltprägens schematisch dargestellt.

Prägefolien
Die richtige Auswahl der Kaltprägefolien sollte in Absprache mit dem Folienlieferanten erfolgen. Eine optimale Übertragung wird mit leicht abzulösenden Prägefolien erzielt. Härter abzulösende Prägefolien erzeugen eine sauberere Prägung, erhöhen jedoch das Risiko einer unvollständigen Übertragung.

Auftragsmenge
Je nach Substrat sollte die Auftragsmenge 3-7 g/m² betragen. Stark saugende Papieroberflächen müssen vor dem
Auftragen des UV-Klebers mit einem Primer behandelt werden.

Prägegeschwindigkeit
Die Prägegeschwindigkeit hängt von der Lampenleistung ab. Bei einer Leistung von 120-200 W/cm sind Geschwindigkeiten von 40-80 m/min erreichbar.

Hinweise
Zur Vermeidung von Faltenbildungen sollten die Abstände zwischen Auftragswerk, Prägeeinheit, UV-Lampe und Folienablösung möglichst kurz gehalten werden. Der Ablösewinkel der Trägerfolie beeinflusst das Prägeergebnis. Ein flacher Winkel führt zu einem besseren Ergebnis als ein steilerer Winkel.

Lagerung
Produkt kühl und trocken unter Lichtausschluß lagern. Die Lagergarantie beträgt 6 Monate.

Unsere Leistung
100% Farbqualität - natürlich umweltgerecht. J+S bietet Ihnen erstklassige Farben bei umweltgerechter Produktion.

Ihr Service
Unser kompetenter Kundenservice berät Sie gern. Testen Sie uns!

Einsatzbereich
J+S UV LMI Produkte werden für die Herstellung von Lebensmittel- und pharmazeutischen Verpackungen empfohlen. Die genannten Produkte werden unter Berücksichtigung ihres Bestimmungszwecks so rezeptiert, dass sowohl eine potenzielle Migration durch den Bedruckstoff als auch eine Abklatschmigration (set-off) von der bedruckten Außenseite auf die dem Lebensmittel zugewandte Seite im Stapel oder in der Rolle so gering wie möglich ist. Dabei ist zu beachten, dass Abklatschmigration und Migration auch von den Verarbeitungsbedingungen und einer hinreichenden Barrierewirkung des Bedruckstoffs abhängig sind, wobei bei der Rezeptierung auf geringen Geruch und Migration geachtet wurde. Die Farben sind nur für den indirekten Lebensmittelkontakt geeignet. Die Farben sind im Allgemeinen für Verpackungen für folgende Lebensmittel geeignet:

  • Geruchs- und geschmacksempfindliche Lebensmittel aller Art
  • Feste, pastöse oder flüssige, fettige oder wässrige Lebensmittel


Ausgeschlossene Anwendungen
J+S UV LMI Produkte sind nicht für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Außerdem wird ein Einsatz für Lebensmittelverpackungen, die für Mikrowelle oder Backofenanwendungen bestimmt sind, nur empfohlen, wenn auf diesen Einsatzbereich speziell abgestimmte Untersuchungen vorliegen.

Bedruckstoffe
J+S UV LMI Produkte eignen sich für eine Vielzahl an Bedruckstoffen. Jedoch sind aufgrund der verschiedenen Substrate eigene Vorversuche, insbesondere in Bezug auf die Haftung unerlässlich. Gegebenenfalls sollte eine Vorbehandlung stattfinden. Für eine Abschätzung des Bedruckstoffes als Migrationsbarriere halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Lieferanten.

Herstellung und Zusammensetzung
Die oben genannten Produkte werden in Übereinstimmung mit der „Guten Herstellungspraxis für die Produktion von Verpackungsdruckfarben zur Verwendung auf der vom Lebensmittel abgewandten Oberfläche von Lebensmittelverpackungen und Gegenständen (GMP)“ der EuPIA hergestellt. Farben und Lacke sind mit polymeren Photoinitiatoren und/oder Initiatoren mit geringem Migrationspotential rezeptiert. Rohstoffe wie schnell vernetzende Bindemittel sind so ausgewählt, dass sie nach der Aushärtung nahezu vollständig in den Druckfarbenfilm eingebunden sind.

Einhaltung von Vorschriften
Der Hersteller des fertigen Endprodukts und der Abpacker tragen die rechtliche Verantwortung dafür, dass die Lebensmittelverpackung für seinen bestimmungsgemäßen Zweck geeignet ist.

Verarbeitungshinweise
Farben: In Abhängigkeit vom Farbauftrag empfehlen wir die Farben mit einer Strahlungsenergie von mindestens 25 mJ/ cm² zu härten, um einer vollständige Durchhärtung des Farbfilms zu erreichen. Wir empfehlen einen Farbauftrag von 1,0 – 1,5 g/m².
Lacke: Zur Verarbeitung aus dem Lackwerk empfehlen wir eine Auftragsmenge von 2-6 g/m². Das Schöpfvolumen der Rasterwalze ist in Abhängigkeit von Geometrie, Glanz und Maschinengeschwindigkeit zu wählen. Der Lackauftrag sollte 6 g/m² nicht überschreiten. Für Drucklacke die aus dem Farbwerk verarbeitet werden, empfehlen wir die Verarbeitungshinweise „Farben“.

Weiterverarbeitung
Die Echtheiten der Farben sind so gewählt, dass sie UV lackierbar sind. Außerdem sind sie kaschierfähig und thermotransferbedruckbar.

Hinweis
Wir empfehlen die Überprüfung einer hergestellten Lebensmittelverpackung durch ein anerkanntes Institut und weisen darauf hin, dass nicht nur die eingesetzten Materialien, sondern auch der Fertigungsprozess einen Einfluss auf die Konformität einer Verpackung haben kann.

Gerne beantworten wir Ihnen alle Fragen - ob technischer oder vertrieblicher Art.
Wenn Sie uns eine E-Mail schreiben, füllen Sie bitte alle Formularfelder aus. Sie können uns aber auch telefonisch erreichen.

 

Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gern weiter!
 

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